Tag der offenen Tür

Quelle: www.mv-online.de

Lehrstunde mit der Feuerwehr

 

Neuenkirchen - Farbenfroh und fröhlich, aber auch für alle Besucher lehrreich war der Tag der offenen Tür am Sonntag rund um das Gerätehaus an der Friedenstraße. Die Freiwillige Feuerwehr ließ sich in die Karten schauen, oder besser: zeigte, was sie leisten kann, wenn es brennt - nicht nur im wörtlichen Sinne.
Unter dem Staunen der Zuschauer zeigten die Profis, mit welch schwerem Gerät sie in kurzer Zeit verletzte Personen aus einem Unfall-Auto zu bergen in der Lage sind. Es war nur eine Demonstration, doch viele dachten dabei noch an den Unfall an Fronleichnam, bei dem in St. Arnold am frühen Morgen ein 21-Jähriger vor einen Baum gefahren und in seinem Fahrzeug verstarb. „Wir konnten nichts mehr machen“, sagte ein Feuerwehrmann, der vor Ort dabei war. „Aber den Tag aus dem Kopf zu bekommen, das wird noch lange dauern“.

 

Auch Hilfe für Zuhause wurde demonstriert. Wennder Koch auf höchster Stufe die Bratpfanne vergessen at und das Fett brennt: Auf keinen Fall mit Wasser löschen! Welche Stichflamme allein mit einer Tasse Wasser entstehen kann, konnte jeder bei der Vorführung einer „Fett-Explosion“ beobachten. Wie schwer werden erst die Verbrennungen bei mehr Flüssigkeit. Also: Pfanne runter von der Hitze, Deckel drauf und abkühlen lassen!
 


Und wie reagiert man, wenn ein Mensch Feuer fängt? „Mit einer Decke das Feuer löschen, die Person hinlegen und beruhigen, und natürlich sofort den Notarzt rufen“, sagte der stellvertretende Feuerwehr-Leiter Rolf Bücker, der auch die Vorführungen moderierte.
Die Feuerwehr leistet ihren Dienst sonst nur im Hintergrund, und das wollen sie auch. Wie viel Freizeit, Ausbildung, Professionalität und soziale Einstellung dahinter steckt, wie oft der Ernstfall auch immer wieder geübt wird, wie am 25. Mai im Ortskern (MV berichtete), sieht kaum jemand. Dies betonte auch Pastor Michael Langenfeld bei seiner Predigt in der Floriansmesse am Morgen vor dem Tag der offenen Tür, indem er auf die soziale Einstellung der freiwilligen Helfer einging.
Der Sonntag galt aber nicht nur der Feuerwehr-Demonstration im Notfall. Er sollte auch ein Freuden- und Volksfest für die Familie sein, mit Hüpfburg, Kasperle-Theater, Wasserstrahl-Zieltreffen, Essen und Trinken einer Instrumenten-Schnupperstunde beim Musikzug der Feuerwehr und einer großen Verlosung.

Kinderoskar für Kadir Osterhage

Quelle: www.muensterschezeitung.de

NEUENKIRCHEN „Der hat es wirklich verdient“, sagten einige Neuenkirchener gestern spontan, als sie hörten, dass Kadir Osterhage in diesem Jahr den Kinderoskar verliehen bekommt.

Der Leiter des Jugendorchesters der Freiwilligen Feuerwehr wurde gleich mehrfach vorgeschlagen. Kadir Osterhage bekommt die mit 100 Euro dotierte Auszeichnung am Samstag auf dem Kindertag überreicht.

Sechs Jahre Leiter

In der Begründung heißt es: Seit ungefähr sechs Jahren leitet Osterhage das Jugendorchester und opfert seine Freizeit, um mit den Kindern und Jugendlichen einmal wöchentlich zu proben. „Dabei haben wir immer eine Menge Spaß, obwohl wir manchmal ganz schön anstrengend und nervenaufreibend sind“, schreiben Mitglieder des Orchesters an die Jury. Trotzdem lege er gerne zusätzliche Probetage ein, wenn ein Auftritt vor der Tür steht, um uns so gut es geht darauf vorzubereiten.
„Kadir sorgt nicht nur dafür, dass wir bei unseren Proben jede Menge Spaß haben, er sorgt auch noch dafür, dass unser musikalisches Können gefördert wird“, heißt es weiter.

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Kadir Osterhage erhält "Kinder-Oskar"

Quelle: www.mv-online.de

 
NEUENKIRCHEN. Kadir Osterhage erhält den „Kinder-Oskar 2012“ von Gemeinde Neuenkirchen und Verkehrsverein Pro Neuenkirchen. Der Leiter des Jugendorchesters der Freiwilligen Feuerwehr wurde von einer Jury aus den Vorschlägen der Neuenkirchener ausgewählt.

Osterhage erhält seine Auszeichnung beim Kindertag am Samstag, 9. Juni, um 14.30 Uhr im Freibad.

Seit sechs Jahren leitet Osterhage das Jugendorchester, die Kinder und Jugendlichen proben einmal wöchentlich. „Dabei haben wir sowie auch Kadir immer eine Menge Spaß, obwohl wir manchmal ganz schön anstrengend und nervenaufreibend sind, wobei Kadir seine letzte Energie für uns aufbringen muss“, heißt es in dem Vorschlag des Jugendorchesters.

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Ein großartiges Weihnachtskonzert

Quelle: www.mv-online.de


NEUENKIRCHEN-ST. ARNOLD. Es war ein Konzert, wie man es von einer Bigband wie dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkirchen kennt. Und dennoch ein ganz besonders weihnachtliches, das sie am Samstagabend in der Klosterkirche in St. Arnold gaben. „Die Kirche ist säkularisiert, aber nicht entweiht“, erklärte Moderator Heinz Schlattmann zu Beginn. „So dürfen hier auch weltliche Konzerte gegeben werden“.

Dabei war das wunderschöne Konzert so rein weltlich gar nicht. Die Musiker des Musikzuges unter der Leitung von Markus Wellermann hatten ein sehr christliches Programm zusammengestellt (MV berichtete).


„Wachet auf ruft uns die Stimme“, die bekannte Cantate BWV.140 von Johann Sebastian Bach, für Bläser bearbeitet von Philip Sparke machte den Anfang, gleich gefolgt von „The Call of Christmas“ bei dem Wim Stalman das Thema von „Kommet, ihr Hirten“ bearbeitete. Schwungvoll, wie es für den Musikzug nicht besser gepasst hätte.

Im Hauptteil des Abends verlas Heinz Schlattmann eine anrührende Geschichte der vierzehnjährigen Klara, die bei allem Stress und ihrer tobenden Mutter am Heiligen Abend ausreißt. Draußen trifft sie ein anderes Mädchen, Mary, die keine Familie hat. Kein Platz in einer Herberge. Nach einigen Irrwegen gehen beide nach Hause und verleben ein unvergessliches Weihnachtsfest mit Klaras Eltern. Einfühlsam dazwischen immer wieder die passenden Weihnachtsmelodien des Musikzuges.

„So this is Christmas” von John Lennon, das er zur Zeit des Vietnam-Krieges geschrieben hat, in der Bearbeitung von Jan van Kreyendonk, oder auch ein wunderschönes Potpourri, arrangiert von Roland Kernen mit „Winter Wonderland“, und „Feliz Navidad von dem blinden Sänger José Feliciano rundeten ein großartiges Weihnachtskonzert in einem stimmigen Kirchenraum ab.

Und wer hätte gedacht, dass es auch einen knackigen weihnachtlichen Marsch gibt? Louis Oertel hat das Thema „Transeamus usque ad Bethlehem“ als Marsch umkomponiert, Jos Rijken arrangierte es für Bigbands: der Graf-Waldersee-Marsch. Dem Musikzug der Feuerwehr quasi auf den Leib geschrieben - und der brachte es so begeisternd, dass er es nach stehendem Applaus in der ehemaligen Klosterkirche als Zugabe noch einmal spielen musste
.

Sie spielen Wärme in die Herzen

Quelle: www.mv-online.de


NEUENKIRCHEN. An Heiligabend zu arbeiten, statt mit der Familie nachmittags mit der Einleitung eines besinnlichen, gemeinschaftlichen Festes zu beginnen - das ist für viele Betroffene kein Segen. Ob Taxifahrer, Pflegekräfte, Rettungssanitäter - sie alle sind am Heiligabend gefragt und in der Pflicht, zu arbeiten. Rein freiwillig arbeitet der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr an Heiligabend. Die MV hat die Musiker auf ihrer Tour begleitet.

Die Tradition des Musikzuges der Feuerwehr, den Heiligabend mit ihrer Musik zu bereichern, ist schon über 50 Jahre alt. Vom Nachmittag bis in die frühen Abendstunden besuchen die über 40 Musiker verschiedene Einrichtungen, um Menschen mit ihren Instrumenten und ihrer Musik zu verzaubern und ihnen eine schöne Einleitung in das Weihnachtsfest zu ermöglichen.

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